Orgel – Hochmünsterorgel

24.09.2021 — (Ma)

Hochmünsterorgel

Im Jahre 1993 ist die Hochmünsterorgel an der Schnittstelle Sechzehneck OG Ost / Chorhalle aufgebaut und in die beiden vorhandenen Orgeln im Sechzehneck OG SO und NO integriert worden. Zur Chorhalle sind je 5 große Prospektpfeifen eingebaut, Höhe zwischen 4 und 6 m. Nach nunmehr fast 30 Jahren sind die großen Pfeifen im Fuß in sich zusammengesackt, so dass ein Austausch notwendig wurde. Wie haben uns für eine Erneuerung entschieden, da die Reparatur bzw. die Erneuerung kostengleich war. Die neuen Pfeifen haben nun im Fuß eine Stabilisation aus Kupfer erhalten (vorher Zink).

Chorhalle außen – Nordseite

22.09.2021 — (Ma)

Chorhalle außen – Nordseite
Vorbereitung der Maßnahme im Jahr 2022.
Mit der vom Dombauverein-Karlsverein der Dombauhütte gesponserten Drohne konnten nun an der Nordseite die ersten Dokumentationsfotos erstellt werden, die bei der Vorlage des Förderantrags 2022 zum 1. Oktober 2021 bei Land und Stadt die Notwendigkeit der notwendigen Sanierungsmaßnahme bildlich eindringlich unterstützt.

Chorhalle außen Südseite – Sanierung Figuren

 

21.09.2021 — (Ma)

Chorhalle außen Südseite —- Sanierung Figuren

Mit den Arbeiten wurde am 06.09.2021 begonnen. Nachfolgend aufgeführte Figuren werden im Rahmen des Bauabschnitts 2021 bearbeitet:
Pfeiler 6a – Abraham und Joachim
Pfeiler 5a – Isaias und Simeon
Pfeiler 4a – Lukas und Johannes, die Figuren wurden im zweiten Weltkrieg zerstört, der Torso der Figur Lukas steht in der Nische zwischen Pf. 5a und 4a
Pfeiler 3a – Stephanus und Anastasius
Die Figuren wurden in der Sanierungskampagne 1999-2000 mit den damals zur Verfügung stehenden Methoden von Taubenkot befreit, Krusten ausgedünnt, absandende Bereiche gefestigt, Risse mit Kalkmörtel geschlossen. Zwei stark geschädigte Figuren wurden exemplarisch mit einer Acrylharzvolltränkung versehen, nämlich Isaias und Stephanus.
Nach nunmehr zwanzig Jahren sind die Figuren in dem eingerüsteten Bereich in gutem Zustand. Die elektrische Taubenabwehr hat dafür gesorgt, dass keine Verschmutzung durch Taubenkot erfolgt ist.
Nach dem heutigen Stand der Technik werden die Gipskrusten nun schonend im ersten Schritt mit einer Komplexionspaste ausgedünnt bzw. entfernt. Im zweiten Schritt werden die verbliebenen Krusten mit Laserreinigung entfernt. Neue absandende Bereiche werden mit Kieselsäureester gefestigt. Risse werden mit Kalkmörtel geschlossen. Die beiden Figuren, die 1999 mit Acrylharzvolltränkung versehen worden sind, zeigen erfreulicherweise keine Auffälligkeit. Der Zustand ist wie vor 20 Jahren, der Acrylharz zeigt trotz des Standpunkts an der Südseite mit Sonneneinstrahlung keine Verfärbung. Auch eine Versprödung kann nicht festgestellt werden.

Chorhalle außen Südseite – Einrüstung

17.09.2021 — (Ma)

Einrüstung  —

Die Einrüstung der Südseite Pf. 6a-3a konnte nun mit der Verplanung der Außenfläche abgeschlossen werden. Das Gerüst hat eine Höhe von 33m.

Taufkapelle

28.04.2021 (Ma) —

Einrüstung — Demontage 

Die letzten Gerüststangen sind heute demontiert worden, die Taufkapelle ist wieder rundum frei sichtbar. Im unteren Bereich des Mauerwerks müssen in den nächsten Wochen noch einige Nacharbeiten am Mauerwerk und der Verfugung ausgeführt werden, nämlich dort wo die Einrüstung die Durchführung von Arbeiten zu sehr behindert haben.

Falkenhorst

22.04.2021 — (Ma)

Falkenhorst —

Die Turmfalken scheinen sich dieses Jahr wieder im Falkenhorst einzurichten.

Taufkapelle

22.04.2021 (Ma) —

Einrüstung — Demontage 

Inzwischen werden auch die Wandflächen ausgerüstet, so dass die neue Verfugung des Mauerwerks sichtbar wird. Zu Anfang Mai sollte das Gerüst komplett demontiert sein.

Taufkapelle

15.02.2021 (Ma) —

Blitzschutzarbeiten — 

Heute morgen konnte dann als letzte Arbeit die Blitzschutzleitung an der Firstzier angebracht werden. Die Ableitungen an den Graten waren bereits in der vorletzten Woche verlegt worden. Der Aluminiumdraht ist passend zur Schieferfläche anthrazit beschichtet.

Taufkapelle

15.02.2021 (Ma) —

Klempnerarbeiten — 

Die Bleibekleidung der Firstzier „Zwiebel“ konnte heute fertiggestellt werden. Leider sind wir durch das sehr kalte Winterwetter der letzten Woche um eine Woche im Zeitplan zurückgeworfen worden. Mit einigen Heizgeräten und dem sehr guten Willen der Handwerker konnte das Blei dann doch halbtägig verarbeitet werden.

Spenderportal Garten Münsterplatz

10.02.2021 — (Ma)

Spenderportal Garten Münsterplatz — 

Im Jahre 2001 machte mich der Steinmetz Bruno Schwartzenberg zum ersten Mal auf die Einzelteile des barocken Portals aufmerksam. Er hatte vom Bauhof der Stadt Aachen einen größeren Umfang von antikem Baumaterial übernommen und in Kleinstarbeit alle Einzelstücke erfasst und wo möglich thematisch zusammengefasst. Nach Prüfung und Feststellung, dass die drei Einzelteile tatsächlich das ehem. Portal der Annakapelle ergaben (nur der untere Schlussstein fehlte), gab es im Jahre 2003 das erste Angebot zum Rückkauf. Damals war mein Interesse zwar geweckt, ich sah aber keine Möglichkeit einer adäquaten Verwendung. Der Rückkauf mit anschließender Einlagerung in einem unseren Steinlager und damit für die Öffentlichkeit verborgen, war für mich keine Alternative.  Als wir 2015 langsam auf den Abschluss der Grundsanierung des Aachener Dom zusteuerten, stellte sich mir, aber auch im Rahmen von Führungen und Presseterminen gestellt, die Frage „Jetzt ist man ja nach 30 Jahren Grundsanierung fertig, was macht ihr eigentlich danach. Wieder vorne anfangen?“  Nein natürlich nicht, es gibt noch weitere Projekte im Dombezirk und wir müssen das, was wir in den 30 Jahren saniert haben, nun auch pflegen. Das heißt kleine Schäden sofort beheben, also einen Schritt vor dem Schaden sein, statt wie bisher immer 2 Schritte hinter dem Schaden. Daraus entwickelte sich die ‚Pflegende Hand‘ für das Bauwerk, nichts anders sagt das Wort ‚Denkmalpflege‘ aus. Soviel wie möglich alte Substanz erhalten und nicht alles erneuern. Aber auch das ist kostspielig und bedarf der finanziellen Unterstützung Vieler. Daraus entwickelte sich die Idee den bisherigen Spendern zu danken, aber auch darauf hinzuweisen, dass wir weiterhin auf Spenden angewiesen sind. Dann erinnerte ich mich wieder an das Portal, und dass dies ein gutes Symbol für 30 Jahre Grundsanierung, aber auch für die ‚Pflegende Hand‘ sein könnte. So auch für die Arbeit der Dombauhütte, nämlich als Zeichen für Erhalten – Bewahren – Dokumentieren – Baugeschichte ablesen – Authentizität zeigen. Die Aufstellung in der Nähe des ehemaligen Einbauortes Annakapelle schien mir an der Stelle im Garten Münsterplatz als sehr gut geeignet.
Im Karlsverein-Dombauverein fand ich dazu sofort Zustimmung, auch das Domkapitel stimmte dem Plan zu. Ab 2017 konnte dann der genaue Standort in mehreren Treffen festgelegt werden (mal ein bisschen mehr nach rechts oder nach hinten oder nach links oder nach vorne oder doch wieder nach rechts). Der Karlsverein konnte durch zwei für dieses Projekt zweckgebundene Spenden aus dem Mitgliederkreis die Finanzierung übernehmen.
Die Fundamentierung wurde von den Mitarbeitern der Dombauhütte im März 2020 erstellt. Die Ausschachtung fand unter Begleitung der städt. Archäologie statt
Das Herrichten, Einfügen des fehlenden unteren Schlusssteins und der Aufbau, sowie das Anlegen der Schrift „Donatoribus Gratias“ (Dank den Spendern) auf dem Bogen, erfolgte im August 2020 durch den Steinmetzbetrieb Christoph Schwartzenberg.
Die zweiflügelige Kupfertüre wurde von der Firma Radermacher und Potente entworfen, hergestellt und eingebaut. Die Türe steht einen Spalt offen als Zeichen, dass Beter im Dom und Spender für seine Erhaltung immer willkommen sind.
Auf die 84 Felder der Kupfertüre können Messingschilder mit den Namen der bisherigen oder zukünftigen Spender des Domkapitels oder Dombauvereins, die mindestens 25.000 Eur gespendet haben, angebracht werden. Die chronologische Reihenfolge beginnt mit dem Jahr 2010, indem die Dr. Hans Müllejans Stiftung eingerichtet worden ist, veranlasst von dem 2009 verstorbenen Dompropst Dr. Hans Müllejans.

Aktuell im Dom:

Temp.: 16.1 °C
Luftfeuchte: 64.9 %rF